KICKBOXEN
ist eine Kampfsportart, bei der das Schlagen mit Füßen und Händen wie bei den Kampfsportarten Karate mit konventionellem Boxen verbunden wird. Ellbogen- und Kniestöße sind in einigen Staaten (z.B. USA, Australien) verboten. In den einzelnen Schulen und Sportverbänden ist unterschiedlich geregelt, ob der Gegner gehalten werden darf oder welche Trefferflächen beim Gegenüber erlaubt sind. Das Halten des Gegners, sowie das zu Fall bringen und in "den Clinch" gehen bezieht sich wieder auf das Muay Thai.Tiefschläge sind immer tabu, jedoch sind in manchen Verbänden Tritte (Kicks) auf die Oberschenkel (Lowkicks) erlaubt. Verbandsabhängig unterschiedlich geregelt ist auch die Verwendung von Handdrehschlägen und Fußfegern (Techniken, mit denen der Gegner aus dem Gleichgewicht gebracht wird). Allen Verbänden gemeinsam ist das Verbot des Schlagens auf den Rücken und auf Gegner, die am Boden liegen, sowie das Werfen des Konkurrenten. (Quelle: Wikipedia)
THAIBOXEN oder auch MUAY THAI
ist eine der ältesten Kampfsportarten der Welt. Muay-Thai wurde zwischen dem 16. und 18. Jahrhundert aus den alten Kriegskünsten der thailändischen Soldaten in Thailand entwickelt und ist heute Natianalsport in Thailand. Stilistisch auffällige Merkmale des Muay Thai sind Ellenbogen, Knietechniken und das Clinchen. Die für Muay Thai bekannteste Technik ist der Kick mit dem blanken Schienbein, meist auf den Oberschenkel oder Rippenbereich gezielt. Je nach Reglement und Profistufe des Kämpfers können Knietritte zum Kopf zulässig sein. Dabei darf der Kopf des Gegners mit den Fäusten Richtung Boden gezogen werden. Beim Clinchen halten sich die Gegner im Stehen, versuchen sich aus dem Gleichgewicht zu bringen und treten mit den Knien gegen den Oberkörper oder die Oberschenkel des Gegners. Einige Reglements lassen das Fangen und anschließende Halten des gegnerischen Beines zu. Aufgrund des hohen Verletzungsrisikos durch Ellenbogen- und Knietechniken wird Muay Thai als eine der härtesten Kampfsportarten der Welt bezeichnet. Die Faustschlagtechniken sind ähnlich dem traditionellen europäischen Boxen, es sind aber auch Schläge aus der Drehung zulässig, wobei der Kopf des Gegners mit dem Faustrücken getroffen wird. Einige Stilarten erlauben Würfe. Da die meisten Muay-Thai-Würfe sehr gefährlich sind, verbieten die meisten Regelwerke sie jedoch. Andere asiatische Kampfkünste hatten niemals einen großen Einfluss auf die thailändische Kampfkunst, weil die eigene Kampfkunst so ausgereift war, dass die Thais keinen Sinn darin sahen, ihr fremde Techniken hinzuzufügen.(Quelle: Wikipedia)
FREEFIGHT oder auch MIXED MATERIAL ARTS (kurz: MMA)
ist eine Mischung aus verschiedenen Kampfsportarten oder auch Kampfkünsten, die von einem Kämpfer kombiniert werden. MMA ist ein hybrider Vollkontaktwettkampfsport. Bei diesem in Europa noch sehr jungen Sport werden alle Kampfdistanzen, das Treten, Schlagen, Clinchen, Werfen und der Bodenkampf in einem Vollkontaktsport mit möglichst wenig Beschränkungen durch Regeln vereint. Die Disziplin ist dem Straßenkampf sehr ähnlich. Ziel des MMA ist es, den Gegner in einem Kampf zu besiegen, bis er durch Abklopfen aufgibt, K.O. geht (ohnmächtig wird) oder der Schiedsrichter den Kampf abbricht. Die meisten Siege werden errungen durch erlaubte Würgegriffe, so den Judo-Würgegriff, den Headlock (Kopfgriff bzw. Kopffessel), den Guillotine-Choke (eine Art Front-Headlock) oder die Triangle (Würgegriff mit den Beinen). Die Wettkämpfe sind gestaffelt vom „Newcomer“ (Anfänger) bis hin zu Kämpfen im Rahmen von Galas. Aufgrund der umfangreichen Anforderungen an den Sportler ist eine hohe Trainingsmotivation und -teilnahme Voraussetzung für die Teilnahme am Free Fight. Anders als z. B. viele Kungfu- oder Karate- Richtungen beinhalten die Mixed Martial Arts keine Formen oder Techniken, die nicht in einem Kampf einsetzbar sind. Es gibt keinen besonderen generationsübergreifenden oder esoterischen Hintergrund. Lediglich das von Bruce Lee entwickelte Kampfkunstprinzip Jeet Kune Do (JKD) scheint Orientierungswert für die MMA-Kämpfer zu haben. Ein MMA-Kämpfer muss in allen Distanzen flexibel sein. Schon das Jeet Kune Do setzte sich aus, von Bruce Lee angegeben, 26 verschiedenen Kampfkunststilen zusammen und bietet durch seine Philosophie den Anstoß für viele MMA-Kämpfer heute. Wie auch das JKD wird auch MMA immer wieder aufs Neue von einem Kämpfer selbst definiert. Es zeigt sich, dass insbesondere Thai-Box-Techniken im Stand, sowie das japanische Jiu Jitsu im Boden und Griffkampf domineren, neben Techniken aus dem Boxen, Judo, Ringen und Sambo. (Quelle: Wikipedia)
K-1
ist eine Erweiterung des Kickboxens um verschiedene Elemente aus anderen Kampfsportarten mit dem Ziel, den Gegner durch KO oder überlegene Punktewertung zu besiegen.Das „K“ leitet sich von den vielen Kampfsportarten, die als Anfangsbuchstaben ein „K“ enthalten, ab (Karate, Kung-Fu, Kempo, Kickboxen; alle Teil der Kakutogi Familie, was in etwa Kampfsport bedeutet). Zudem ist es ein Wortspiel mit der Abkürzung der Formel 1 (F1), daher rührt auch die Turnierbezeichnung K-1 Grand Prix.Das Reglement des K-1 entstand in den 1980er Jahren. K-1 ist keine eigene Stilrichtung wie zum Beispiel Karate, vielmehr messen sich im K-1 Kämpfer verschiedener Stilrichtungen. Es sind verschiedene Techniken aus Karate, Taekwondo, Muay Thai, Kickboxen, Boxen und anderen Kampfsportarten zulässig. Nicht zulässig sind Clinchen, Bodenkampf oder der Einsatz der Ellenbogen.K-1-Kämpfe sind im Normalfall auf drei Runden zu je drei Minuten, mit möglicher Verlängerung auf bis zu fünf Runden, festgelegt. Diese relativ geringe Rundenzahl hängt mit der Turnierregelung zusammen, die nach dem Ausscheidungsprinzip verläuft, so dass ein Kämpfer an einem Abend bis zu drei Kämpfe absolvieren muss. Die im Vergleich zum Boxen vielfältigeren und gefährlicheren Angriffsmöglichkeiten, die die Chance auf einen langen Kampf ohnehin vermindern, sind ein Grund für die oft spektakulären Kämpfe.
Das grundlegende Ziel beim K-1 ist, durch Knockout oder Kampfrichterentscheidung zu gewinnen. Siege werden üblicherweise durch Tritte zum Bein, Kopf oder Körper oder durch traditionelle Boxschläge wie Jabs oder Aufwärtshaken erzielt.Die klassische Deckung beim Boxen ist eher ineffektiv bei Tritten, was die Kämpfer dazu zwingt, sich ständig zu bewegen und Gegenangriffe zu starten.Schwere Verletzungen aus K-1-Kämpfen wurden bisher noch nicht berichtet, jedoch ist das Risiko einer ernsthaften Verletzung immer vorhanden. (Quelle: Wikipedia)